Sterbegeld-Zusatzversicherungen

Schließen Sie die Versorgungslücke.

Schon im Jahr 2004 wurde das Sterbegeld vom Staat aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen gestrichen. Dadurch ist für viele eine – zum Teil erhebliche – Vorsorgelücke entstanden. Denn die Kosten sind hoch – die Stiftung Warentest hat erst im Jahr 2014 errechnet, dass eine durchschnittliche Bestattung rund 6.000 € kostet. Übernehmen Sie Verantwortung und schützen Sie Familie und Angehörige in einer schweren Zeit vor einer zusätzlichen finanziellen Belastung. Die zuvor festgelegte Versicherungssumme steht Angehörigen oder von Ihnen bestimmten Personen sofort in vollem Umfang frei zur Verfügung.

Was passiert, wenn Sie selbst oder Ihr (Ehe-)Partner durch einen Unfall oder Krankheit plötzlich nicht mehr in der Lage sind, alltägliche Angelegenheiten selbst zu organisieren oder wichtige Entscheidungen zu treffen? Dürfen der (Ehe-)Partner, Kinder oder Eltern Ihre Angelegenheiten regeln und z.B. über das Vermögen verfügen oder die medizinische Betreuung organisieren? Die für viele überraschende und im Ernstfall niederschmetternde Antwort ist eindeutig: Nein! Ohne Vollmacht haben Angehörige und Partner nichts zu sagen! Denn niemand darf nach deutschem Recht für einen anderen volljährigen Menschen Entscheidungen treffen – es sei denn, es liegen entsprechende Vollmachten vor! Sind diese nicht vorhanden, wird ein „gesetzlicher Betreuer“ durch das Gericht eingesetzt. Dies ist im Zweifelsfall ein Mensch, den weder Sie noch Ihre Familie kennen. Wenn Sie sich also bestmöglich für einen solchen Fall absichern wollen, benötigen Sie zwei Dokumente: die Patientenverfügung und die Vorsorgevollmacht. Um hier Fehler zu vermeiden, sollten Sie für die Erstellung beider Dokumente juristisch geprüfte Vorlagen nutzen oder sich von einem Fachmann beraten lassen.

Was regelt eine Patientenverfügung?
Die Patientenverfügung sorgt dafür, dass im Fall einer Entscheidungsunfähigkeit durch Unfall oder Krankheit die Ärzte und auch die Angehörigen beziehungsweise Betreuer genau wissen, ob, wie und wie lange der Patient medizinisch behandelt werden möchte. Das 2009 verabschiedete „dritte Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts“ verankert die Patientenverfügung im Betreuungsrecht. Damit ist der Wille des Patienten bindend und von Ärzten, Betreuern und Angehörigen zu beachten. Eine eindeutig formulierte Patientenverfügung sagt dem behandelnden Arzt, was er im Sinne des Patienten tun darf und was nicht. Formulierungen müssen konkret sein, um Gültigkeit zu haben. Um hier Fehler zu vermeiden, sollten Sie für die Patientenverfügung juristisch geprüfte Vorlagen nutzen oder sich von einem Fachmann beraten lassen.
Kostenfreie juristisch geprüfte Vorlagen können Sie hier anfordern.

Was regelt die Vorsorgevollmacht?
In der Vorsorgevollmacht kann jeder frei bestimmen, wem er seine finanziellen, medizinischen und organisatorischen Angelegenheiten überantworten möchte. Für die Angehörigen ist dies im Zweifelsfall eine große Erleichterung – denn ein vom Gericht eingesetzter Betreuer ist nicht verpflichtet, sich mit ihnen über die Betreuung und die Verwendung des Vermögens des Betroffenen auseinanderzusetzen. Die Vollmacht muss schriftlich verfasst und in besonderen Fällen (z.B. wenn es um den Erwerb und die Veräußerung von Grundstücken und Bankgeschäfte geht) auch offiziell beglaubigt werden. Da die Vorsorgevollmacht ab dem Tag gilt, an dem sie unterschrieben wurde, sollte eine missbräuchliche Verwendung durch sichere Verwahrung ausgeschlossen werden. Auch für die Vorsorgevollmacht gilt: Vermeiden Sie Fehler indem Sie juristisch geprüfte Vorlagen nutzen oder sich von einem Fachmann beraten lassen.
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Testamenterstellung – was ist zu beachten?
Die Mehrheit der Deutschen hat kein Testament erstellt. Wer allerdings seine Erben selbst bestimmen, die Versorgung der Nächsten sichern und Familienstreitigkeiten vermeiden will, der sollte unbedingt seinen letzten Willen niederlegen. Aber Achtung: Bei der Testamentserstellung müssen inhaltliche und formelle Vorgaben beachtet werden, damit das Testament rechtsgültig ist! Dies ist laut Stiftung Warentest bei 9 von 10 privatschriftlichen Testamenten nicht der Fall. Inhaltliche und formelle Vorgaben werden bei 90 Prozent der Testamente missachtet, der letzte Wille ist somit rechtsungültig und es tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft.
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